Rasenpflege

Zu einem schönen Garten gehört ein schöner Rasen!

 Rasen

Eine gepflegte Rasenfläche bietet immer einen reizvollen und angenehmen Anblick. Sie gibt dem Garten die gewünschte Ruhe. Aber Rasenflächen werden in der Gartenpflege oft unterschätzt. Jeder Gartenbesitzer träumt dabei von einem dichten, grünen und strapazierfähigen Rasen. Um diesen zu bekommen und zu erhalten, ist einige Pflege nötig. Somit möchten wir Ihnen hiermit einige Anregungen und Tipps rund um einen gesunden und vitalen Rasen geben.

DÜNGEN

Das Düngen der Rasenflächen wird in der Gartenpflege oft vernachlässigt. Der Rasen benötigt von allen Flächen im Garten den meisten Dünger.

Stickstoff (N): Die Gräser benötigen am meisten Stickstoff, da es in kurzer Zeit in Blattmasse umgesetzt werden kann. Wenn kein Langzeitdünger verwendet wird, entsteht ein unkontrollierter Massenwuchs mit hohem Schnittgutanfall… der natürlich unerwünscht ist. Zum Erhalten einer strapazierfähigen Rasennarbe ist es wichtig, den Stickstoff über einen längeren Zeitraum zu geben.

Phosphat (P): Phosphat fördert die Wurzelbildung. Dieser steht aber in extrem sauren und alkalischen Böden nicht zur Verfügung.

Kalium (K): Stärkt die Zellwände und macht den Rasen strapazierfähig. Hier ist eine Herbst- Düngung ratsam. Eine Düngung mit NPK- Langzeitdünger ist somit die richtige Wahl. Empfehlenswert sind 3 – 4 Düngergaben pro Jahr. Dieses hängt ab von der Bodenart, Rasennutzung, Witterung und der Düngerform (Herstellerhinweis beachten).

KALKEN

Calcium (Ca): Calcium ist wichtig, um einen ph- Wert von 5,5 – 6,5 zu halten. Dieser ist gut für die Bodenstruktur, da er den Boden krümelig macht und die Auf- und Abbauprozesse sowie die Mikroorganismen im Boden fördert.  Eine Kalkung ist im Februar oder März durchzuführen (Aufwandmenge: ca. 100 g/ m²). Kalk in Pulverform löst sich schneller auf als gekörnter Kalk.

WÄSSERN

Häufige Gaben mit geringer Wassermenge sind zu vermeiden, da hier nur die oberste Bodenschicht durchfeuchtet wird und die Wurzeln der Rasenpflanzen nicht in die Tiefe wachsen. Dadurch ist die Belastbarkeit stark eingeschränkt. Es sollten eher weniger Beregnungsgänge, dafür aber mit mehr Wassermenge gewählt werden.  Empfehlenswert sind ca. 15 – 20 ltr. pro m² je Bewässerungsgang in den Abend- oder Morgenstunden (nehmen Sie sich einen Regenmesser zur Hilfe, um die Menge zu bestimmen!)

VERTIKUTIEREN

Das Vertikutieren hat in erster Linie die Aufgabe, eine bestehende Verfilzung zu beseitigen. Gleichzeitig dient es der Verbesserung der Rasenzusammensetzung, weil vor allem unerwünschte breitblättrige Kräuter geschädigt werden. Bei starker Vermoosung ist es sinnvoll, den Rasen 10 Tage vor dem Vertikutieren mit Eisendünger zu behandeln. Während des Vertikutierens ist darauf zu achten, dass der Rasen trocken ist und auf 2 – 3 cm gemäht wurde.  Allgemein reicht eine jährliche Maßnahme aus. Diese sollte im Frühjahr oder Spätsommer durchgeführt werden. Bei stark verfilzten Rasenflächen ist zweimaliges Vertikutieren im Frühjahr und im Spätsommer ratsam. Nach dem Vertikutieren ist eine Nachsaat besonders effektiv. Ganz wichtig ist, im Frühjahr erst nach dem 2. – 3. Mähgang (!) den Rasen zu vertikutieren, da er sich erst dann vom Winter erholt hat und schon im Wachstum ist. Somit werden Lücken schnell wieder geschlossen.

PFLEGE EINES NEU ANGELEGTEN RASENS

Nach der Aussaat muss die Rasenfläche für 2 – 3 Wochen dauerhaft feucht gehalten werden. Selbst ein kurzzeitiges Austrocknen des Bodens führt zum Aussterben der Keimlinge. Bei trockener, sonniger Witterung tagsüber mehrmals für 10 – 15 Minuten bewässern. Ist die Grasnarbe geschlossen, sollte bei starker Trockenheit    1 – 2 mal pro Woche wurzeltief beregnet werden (frühmorgens oder am späten Nachmittag). Der junge Rasen wird bei einer Wuchshöhe von 7 – 10 cm erstmals gemäht. Ideal ist eine Schnitthöhe von 5 cm. Danach sollte eine wöchentliche Schnittfrequenz mit einer Schnitthöhe von 4-5 cm eingehalten werden. Die Samen der Unkräuter keimen zur gleichen Zeit wie die des Rasens. Die meisten dieser Unkräuter vertragen kein Mähen und verschwinden mit der Zeit. Warten Sie mit der Bekämpfung der hartnäckigen Unkräuter (Klee, Löwenzahn, Wegerich) bis zu dem 6. Mähgang.

 

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